Sebastião Ribeiro Salgado

brasilianischer Fotograf; Fotobände u. a.: "Other Americas", "Workers", "Migrations", "The Children", "Africa", "Genesis", "Amazônia"; bekannt für Langzeitprojekte mit sozialdokumentarischer Fotografie und später mit Schwerpunkt auf Naturfotografie; auch Umweltaktivist; gründete 1998 mit seiner Frau das "Instituto Terra" zur Wiederaufforstung des Regenwaldes; promovierter Ökonom

* 8. Februar 1944 Aimorés/Prov. Minas Gerais

† 23. Mai 2025 Paris (Frankreich)

Herkunft

Sebastião Ribeiro Salgado wurde 1944 in Aimorés (Provinz Minas Gerais) in Brasilien geboren und wuchs als einziger Sohn der Familie mit sieben Schwestern auf einer großen Rinderfarm auf, deren Landfläche damals noch zu über 50 % aus Regenwald bestand.

Ausbildung

S. musste 1960 die Heimat verlassen, um in der 185 km entfernten Stadt Vitória die schulische Oberstufe abzuschließen (1962). Danach studierte er Wirtschaftswissenschaften an der Universität von São Paulo und der Vanderbilt University in den USA. Den Master-Abschluss erwarb er 1967 in São Paulo. Während der brasilianischen Militärdiktatur (1964-1985) engagierte sich S. in der linken Oppositionsbewegung und emigrierte, als diese zunehmend in den Untergrund gedrängt wurde, 1969 nach Paris. Dort promovierte er 1971 an der Sorbonne zum Ph.D.

Wirken

Von der Ökonomie zur Fotografie

Von der Ökonomie ...